Wie liest man eigentlich Reifenbezeichnungen?

Auf Ihrem Reifen sind viele wichtige Informationen versteckt, die mit den Angaben in Ihrem Kfz-Schein übereinstimmen müssen.

Folgende Angaben sind auf der Flanke Ihres Reifens eingeprägt:

195/65 R 15 H 88

1.    Reifenbreite in mm (Nennmaß)

2.    Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %

3.    Radialreifen

4.    Felgendurchmesser in Zoll (Nennmaß)

5.    Index für die zulässige Höchstgeschwindigkeit

6.    Kennzahl für die Tragfähigkeit eines Reifens (Load-Index)

 

Auch die Lebensdauer eines Reifens ist nicht unbegrenzt. Je älter ein Reifen wird, umso höher wird die Gefahr eines gefährlichen Reifenplatzens. Durch Sonneneinstrahlung und andere Witterungseinflüsse wird die Gummimischung porös und Metallteile im Reifen können durch Wassereintritt korrodieren. Deshalb sollte man auch Reifen, die die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm noch erfüllen, nach sechs Jahren erneuern – Ihre Sicherheit sollte es Ihnen wert sein.

 

Woran erkennen Sie das Alter Ihres Reifens?

Jeder Reifen trägt sein "Geburtsjahr" und die Woche auf der Flanke mit sich – die so genannte DOT-Nummer (DOT = Department of Transortation).

Bis zum Jahr 1999 war diese Nummer dreistellig, seit dem 01. Januar 2000 werden die Produktionswoche und das Jahr jeweils zweistellig angegeben.

 

Bis 1999: 50. Woche 1999

Ab 2000: 01. Woche 2002

 

 

Wie schnell darf man eigentlich mit einem Reifen fahren?

 

Die so genannten Speed-Indizes geben an, wie schnell man mit einem Reifen fahren darf (siehe auch Reifenbezeichnung)

 

T

bis 190 km/h

H

bis 210 km/h

V

bis 240 km/h

W

bis 270 km/h

Y

bis 300 km/h

 

VKS - Tipp:

Damit Ihre Reifen dauerhaft der enormen Belastung gewachsen sind, sollten Sie bei jedem zweiten Tankstopp den Luftdruck bei kalten Reifen prüfen und ggf. korrigieren - und für den Fall der Fälle auch regelmäßig das Reserverad. Prüfen Sie auch Ihre Reifen auf sichtbare Beschädigungen.